13.03.2010 - Gemeinde/ Stadt
Rede zur Amtseinführung von Bgm. Helga Uhl, 13. März 2010
Liebe Frau Bürgermeisterin Uhl,
Herr Stadtverordnetenvorsteher,
verehrte Ehrengäste,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
wir sind heute in dieser besonderen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zusammengekommen, um die neugewählte Bürgermeisterin unserer Heimatstadt in ihr Amt einzuführen. Im Namen der Christlich Demokratischen Union in Bad Orb und all ihrer Mandatsträger darf ich Ihnen, Frau Uhl, die herzlichsten Glückwünsche für Ihre neue Aufgabe übermitteln, für die Sie mit einem eindrucksvollen Votum der Bürger unserer Stadt ausgestattet wurden.
Wir stehen gemeinsam vor großen Herausforderungen aber auch vor nicht minder großen Chancen!
Nahezu gleichzeitig müssen wir mit einem Haushaltssicherungskonzept der bisher größten Verschuldung in der Geschichte unserer Stadt entgegentreten und mit dem Bau der Toskana-Therme und der Sanierung unserer Kurimmobilien die größte kommunale Investition der letzten Jahrzehnte schultern. Eine regelrechte Herkulesaufgabe! Aber, da sind wir uns über die Fraktionsgrenzen hinweg einig: Das ist zu schaffen und das wollen wir schaffen!
Und wir sind unverändert davon überzeugt, dass diese mutigen Entscheidungen richtig waren.
Denn wir wollen, dass Bad Orb wieder zurückkehrt in die Erste Liga der Heilbäder in unserem Land!
Sehr verehrte Frau Uhl,
nach Ihrer Amtseinführung sind Sie das 7. Stadtoberhaupt von Bad Orb seit Ende des Zweiten Weltkriegs und die erste Frau in diesem Amt in der Geschichte unserer Heimatstadt.
Einige Orber Bürger haben gesagt, dass die neue Bürgermeisterin mit weiblicher Intuition so manche verhärtete politische Debatte der letzten Jahre auflockern wird. Das kann sicher nicht schaden!
In unserer gemeinsamen Besprechung wurde klar, dass Sie den offenen Dialog und die konstruktive Zusammenarbeit mit allen politischen Kräften suchen wollen – das ist gut für die politische Kultur in unserer Stadt.
Für meine Fraktion möchte ich Ihnen im Hinblick auf die vielfältigen Herausforderungen der kommenden Jahre die kollegiale und partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle unserer Heimatstadt anbieten.
Getreu dem Motto: Ein Grußwort soll so kurz sein, dass man sich an seinem Ende noch an den Anfang erinnern kann, komme ich zum Schluß:
Ihnen, liebe Frau Uhl alles Gute für die schwierige Aufgabe sowie allzeit eine glückliche Hand, und ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie die Kraft und den Rückhalt auch in schwierigen Zeiten für das, was vor Ihnen liegt. Lassen Sie uns gemeinsam die großen Herausforderungen für unsere Heimatstadt Bad Orb bewältigen!
Herzlichen Dank.