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Stadtverband
Bad Orb
Stadtverband
Bad Orb

Kommunalwahl

Top 16
Plakat CDU Bad Orb Kommunalwahl 2011
Top 16. der Kommunalwahl 2011


von links nach Rechts: 1. Michael Trübestein, 2. Ewald Schnarr, 3. Alfred Palige, 4. Tobias Weisbecker, 5. Michael Kertel, 6. Steffen Kempa, 7. Irmgard Pfeifer, 8. Dr. Ulrich Grüske, 9. Manfred Engel, 10. Claus Siverding, 11. Michael Kempa, 12. Heinz Mika, 13. Dr. Srocke, 14. Tobias Geipel, 15. Heiner Geipel & 16. Gerrit Pfeifer




GEMEINSAM STARK!
BAD ORB – DIE MEHRGENERATIONENSTADT – L(I)EBENSWERTE HEIMAT FÜR ALT UND JUNG


Das Wahlprogramm der CDU-Bad Orb zur Kommunalwahl 2011


DIE LAGE
Bad Orb droht nach Expertenmeinung zu schrumpfen. In den letzten vier Jahren haben wir im Saldo fast dreihundert Einwohner verloren. Außerdem ist unsere Stadt dramatisch verschuldet, die zu erwartenden Defizite der nächsten Jahre machen uns nahezu handlungsunfähig. Wenn Bad Orb als eigenständige Stadt mit funktionierender Selbstverwaltung bestehen will, müssen wir uns dieser Entwicklung erfolgreich entgegenstellen!

DAS ZIEL
Unser Bild vom Bad Orb der Zukunft ist das Bild einer Stadt, die zurückgekehrt ist in die Erste Liga der deutschen Heilbäder, in der alle Generationen gerne zusammenleben, weil sie eine seniorengerechte Infrastruktur genauso bietet, wie Jobs und bezahlbaren Wohn- und Lebensraum für die jüngeren und ihre Familien. Eine Stadt, in der
jeder gleichermaßen willkommen ist, egal ob „Ur-Orber“ oder „iegeplackter“ Neubürger. Eine Stadt, für die sich viele Bürger leidenschaftlich gerne ehrenamtlich engagieren, sei es in der vielfältigen Vereinswelt, in kirchlichen, sozialen oder karitativen Einrichtungen, in der Brauchtumspflege oder auch in der Kommunalpolitik. Und schlussendlich eine Stadt mit zukunftsfähigen, effizienten Verwaltungsstrukturen und einem schrittweise abgetragenen Schuldenberg.

DER WEG
Grundvoraussetzung erfolgreichen politischen Handelns ist aus unserer Sicht, neben einem funktionierenden Wertekompass, die Möglichkeit, finanziellen Gestaltungsspielraum zu haben. Um eine solide Grundlage für die gewünschte Stadtentwicklung zu schaffen, brauchen wir einen „Masterplan“ mit dem Titel: „Raus aus den Schulden!“ .
Zu diesem Masterplan gehören für uns in erster Linie die folgenden Bausteine:
Reduzierung der Personalkosten durch Umsetzung der gemeinsam beschlossenen Umstrukturierungsmaßnahmen
Effiziente Bewirtschaftung unseres Stadtwaldes in eigener Regie, kein Verkauf!
Zusammenlegung der städtischen Betriebe Abwasser und Betriebshof.
Doch nicht allein durch Kostensenkungen werden wir ans Ziel gelangen. Genauso wichtig ist es, mehr Einnahmen für den städtischen Haushalt zu erwirtschaften. Das erreichen wir im wesentlichen durch zwei Schritte:
Ansiedlung von umsatzstarken Dienstleistungsgewerbe auf vorhandenen geeigneten Freiflächen. Voraussetzung hierfür ist eine wirkungsvolle Wirtschaftsförderung durch die Beauftragung eines professionellen Standortmarketingunternehmens in Verbindung mit Gewerbesteueranreizen für ansiedelnde Betriebe.
Verträglicher Einwohnerzuwachs durch Ausweisung und Erschließung neuer Baugebiete, wie etwa Lauzenberg oder Verlängerung Faulhaberstraße (Mehreinnahmen durch höheren kommunalen Anteil an der Landeszuweisung, die nach der steuerpflichtigen Einwohnerzahl bemessen wird).

Aus unserer Sicht gehört Bad Orb wieder in die Spitzengruppe der Heilbäder in Deutschland. Das bedeutet, die ökonomische Ausrichtung unserer Stadt bleibt auch in Zukunft schwerpunktmäßig bei Gesundheit und Tourismus.
Ein Meilenstein hierfür war der Beschluss zum Neubau der Toskana-Therme, der Privatisierung des Kurhaus-Hotelbetriebes sowie der Sanierung der Konzerthalle. Wir, als CDU, sind überzeugt davon, dass diese Schritte richtig und zukunftsweisend waren und sind. Unsere wichtigsten Kurimmobilien befinden sich damit in einem neuwertigen und wettbewerbsfähigen Zustand!
Doch wir dürfen hier nicht stehen bleiben, sondern unser Angebot muss ständig erweitert werden.

Wir stellen uns hier folgende nächste Schritte vor:

Die Bedeutung unseres Kurparks für den Fremdenverkehr muss stärker herausgestrichen werden durch eine Aufwertung des Parkgeländes.
Durch die Kurgesellschaft müssen neue Gesundheitsprodukte in Zusammenarbeit mit Krankenkassen und Berufgenossenschaften, sowie attraktive Angebotspakete geschnürt und beworben werden
Einbindung der ortsgebundenen Heilmittel
Zeitgemäße Version der traditionellen Kompakt-Kur.
Sämtliche Gesundheitsdienstleister und weiterer externer Sachverstand müssen hierbei eingebunden werden.
Unsere modernisierte Konzerthalle ist ein riesiger Standortvorteil – zwischen Hanau und Fulda gibt es keine Halle vergleichbarer Kapazität oder Qualität. Dies sollte stärker herausgestellt werden. Bad Orb hat damit in Verbindung mit der Kapazität an Gästebetten die ideale Voraussetzung das Kultur- und Kongreßzentrum der ganzen Region zu sein!
Im Zusammenhang mit der öffentlich ausgeschriebenen Verpachtung des Wildparkgeländes sollte die Ansiedlung eines Klettergartens überlegt werden, als Anreiz für jüngere und/oder sportbegeisterte Besucher in Ergänzung zum bestehenden Barfußpfad.

Wir sehen Bad Orb als eine Stadt, in der alle Generationen miteinander leben können.
So ist unsere Infrastruktur sicherlich gut geeignet, um hier seinen Lebensabend zu verbringen, und Handel, Gesundheits- wie Gastgewerbe bieten durchaus Job-Perspektiven.

Dringender Handlungsbedarf ist nötig:

Der Wegfall des Krankenhauses war ein schwerer Schlag für den Gesundheitsstandort Bad Orb. Die Verbesserung der ärztlichen Notfall-Versorgung muss daher dringend angegangen werden.
Das Leben in Bad Orb muss auch für junge Familien bezahlbar bleiben!
Auch wenn große finanzielle Sprünge in der derzeitigen Haushaltslage nicht möglich sind, wollen wir sicherstellen, dass die Steuer- und Gebührenbelastung für Familien nicht erhöht werden darf.
Kostenlose Entsorgungsmöglichkeit der Windeln für Familien mit Kleinkindern
Im Bereich der Kindergartengebühren muß die Einführung einer einkommensabhängigen Gebührenstaffelung überprüft werden.
Die bereits angesprochene Ansiedlung von zusätzlichem Dienstleistungsgewerbe bietet hier weitere Arbeitsplatzperspektiven.
Für Jugendliche müssen attraktive Perspektiven und Angebote gegeben sein. In der Vereinswelt, wie bei den kirchlichen Gruppen und der Kinderinitiative wird hierbei Vorbildliches geleistet.
Als ein zusätzliches Angebot zur Freizeitgestaltung sollte die Einrichtung eines Zeltplatzes für Jugendgruppen überprüft werden.

Ein wichtiger Bereich, der das Zusammenleben der Generationen befördern kann, ist aus unserer Sicht die Förderung des Ehrenamts.

Um den Fortbestand wichtiger Einrichtungen unserer Stadt dauerhaft zu sichern, wird es mehr denn je auf ehrenamtliches Engagement ankommen.

Bei dieser wachsenden Bedeutung des Ehrenamts ist eine angemessene Anerkennung für das Engagement unerlässlich.

Wir sprechen uns deshalb für die Einführung einer Bad Orber Ehrenamts-Card aus, welche die Saisonkarte Freibad, die Vorzüge der Einwohnerkurkarte, eine angemessene Ermäßigung beim Eintritt Toskana-Therme und ggf. die städtische Park-Vignette umfasst. Das Ehrenamt und seine segensreiche Wirkung sollte uns das im wahrsten Sinne des Wortes „wert“ sein.

In dem Zusammenwirken all dieser vorgeschlagenen Schritte und Maßnahmen, davon sind wir überzeugt, werden wir es schaffen, das angestrebte Ziel, ein Bad Orb als zukunftsfähige Stadt, liebens- und lebenswert für alle Generationen, zu erreichen.

DIE BITTE
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, an dieser Stelle möchten wir Sie herzlichst einladen, auf diesem Weg mitzuwirken, Anregungen und Ideen einzubringen. Sprechen Sie uns an!
Und abschließend hätten wir dann noch eine große Bitte:
Wir bitten um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Wir, die Mannschaft der CDU-Bad Orb, möchten gemeinsam stark unsere Heimatstadt Bad Orb in eine gute Zukunft führen und bitten daher um Ihre Stimme bei der Kommunalwahl am 27. März 2011.



PROGRAMM-KURZFASSUNG

GEMEINSAM STARK:
BAD ORB ALS L(I)EBENSWERTE HEIMAT FÜR ALT UND JUNG!

Unsere wichtigsten Ideen und Vorschläge:

Masterplan „Raus aus den Schulden!“
Wie von allen Parteien beschlossen: Reduzierung der Personalkosten
Bewirtschaftung des Stadtwalds in eigener Regie – Kein Verkauf von Wasser und Wald!
Mehreinnahmen durch Ansiedlung von Dienstleistungsgewerbe mit Hilfe von professionellem Standortmarketing
Wirtschaftlich sinnvolle Zusammenlegung städtischer Betriebe

Bad Orb zurück in die Erste Liga der Heilbäder!
Beschlüsse zum Bau der Toskana-Therme, zur Privatisierung des Kurhaus-Hotels und zur Sanierung der Konzerthalle wurden von uns aus Überzeugung mit durchgesetzt!
Touristische Aufwertung des Kurparks
Professionelle Vermarktung und Weiterentwicklung unseres Tourismus- und Gesundheitsstandortes
Mit der modernisierten Konzerthalle Ausbau zu dem Kultur- und Kongreßzentrum der Region

Zusammenleben der Generationen fördern!
Verbesserung der ärztlichen Notfall-Versorgung
Keine weiteren Gebührenbelastungen besonders für Familien
Förderung des Ehrenamts durch neue Bad Orber Ehrenamts-Card